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allmytea auf Facebook

17. Juli 2009

Ab sofort gibt es auch eine allmytea Facebook-Fanpage:

allmyTea - Tee selber mischen bei Facebook

allmyTea im Handelsblatt

30. Juni 2009

In der gestrigen Printausgabe wurde über allmyTea in der Rubrik START-UP berichtet. “Indivdidueller Tee für Teekenner” lautet der Titel.

Ich hatte den Erscheinungstermin nicht mehr auf dem Schirm und wunderte mich heute den halben Vormittag lang, warum das Telefon nicht still stehen wollte. Erst eine E-Mail mit Anhang vom Verfasser, Daniel Borchard, hat mein Teelirium beendet.

Vielen Dank für diesen schönen Beitrag!

Musik zum Tee

23. Juni 2009

Bei XING bin ich auf Michael Reffi gestossen. Michael ist freischaffender Künstler im Bereich Sounddesign und begeisterter Teetrinker.

Die Randzeiten des Tonstudios zwischen 5 und 10 Uhr Morgens hat er dazu genutzt, sein erstes eigenes Album “Somnium - Entspannungsreisen” zu produzieren. Michael hat alles selbst eingespielt, eingesungen und gemischt.

Wer es sich bei einer guten Tasse Tee gemütlich machen und musikalisch bis nach Asien und zurück reisen möchte, der sollte sich Somnium einmal ansehen.

Dazu trinkt der Meister selbst gerne einen “Darjeeling Second Flush mit einem kleinen Körnchen braunem Kandis”.

allmyTea auf dem Barcamp Colone 3

8. Juni 2009

Wenn die iPhone und MacBook-Dichte noch höher ist als in einer durchschnittlichen Werbeagentur, wenn statt Visitenkartentausch ein High-Five mit einem sogenannten Poken erfolgt und wenn Leute in T-Shirts mit einem Tesa-Krepp-Namensschild hochkarätige Vorträge zu Internetthemen abhalten, dann ist man auf einem Barcamp. Dieses mal war Köln der Austragungsort der offenen Konferenz, deren Besonderheit es ist, das Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern bestimmt werden.

allmytea war vergangenes Wochenende das zweite Mal Sachsponsor eines Barcamps. In der Cafeteria des Gastgebers QSC AG habe ich neben den Kaffee-Kollegen von sonntagmorgen eine Tee-Bar aufgebaut und alle Barcamper mit einer Auswahl an zehn Teemischungen versorgt. Obwohl alle Sorten gut ankamen, z.B. der Oriental-Tee mit Rosenblüten und Kardamom oder die Luftige Erfrischung mit Japan Bancha und Lemongras, war eine der Renner schlechthin: die wohl koffeinreichste Teemischung der Welt (ungeprüfte Behauptung) mit Mate-Tee und Guarana namens “Drei Tage Wach“. Schon am ersten Tag war nichts mehr davon übrig.

Andi auf dem Barcamp Cologne 3
Dieses Bild wurde freundlicherweise von Prinz Rupi bereitgestellt.

Ein großes Lob an die Sponsoren des #bcc3 - es hat viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Barcamp mit koffeinerprobten Teilnehmern! Wir beginnen vorsorglich schon mal mit der Produktion der beliebten Wachmacher-Mischung ;-)

Umfrage Teetrinken im Sommer

13. Mai 2009

Die letzten zehn Tage haben wir an dieser Stelle eine Umfrage zu Teetrinken im Sommer durchgeführt. Vielen Dank an alle Teilnehmer!

Insgesamt haben 41 Leute mitgemacht und  im Single-Choice-Verfahren mit folgender prozentualen Verteilung auf die Fragen geantwortet (Ergebnis gerundet):

  • Ich trinke keinen Tee, 17% (Wir freuen uns natürlich auch über Besuch von Nicht-Teetrinkern)
  • Ich trinke regelmäßig Tee, egal wie warm es draußen ist, 46%
  • Ich trinke im Sommer insgesamt weniger Tee, 10%
  • Ich trinke im Sommer eher Eistee oder kalten Tee, 27%

allmyTea auf der next conference 2009

7. Mai 2009

Dienstag, 10.00 Uhr morgens, Hamburger Event-Gelände „Kampnagel“: Wo ist bloß der Sponsoren-Parkplatz? Hätte man mir gesagt, dass ich einfach nur den riesigen Trucks folgen soll … ich wäre vielleicht eingeschüchtert samt meiner 12 Teesorten, Samowars, Becher, Kekse, Kandis, Deko und Visitenkarten im U-Turn zurück auf die Autobahn. Doch so finde ich mich mit meinem Polo zwischen Catering-Transportern und Messeausstattern wieder - und lade auch erst mal aus, um wie alle anderen die next zu bestücken.

next09 allmyTea Stand

Seit vier Jahren bringt das wohl wichtigste Event der europäischen Internetindustrie zwei Tage lang Entscheider aus Medien, Werbung und Internettechnologien zusammen – und auch allmyTea wurde bereits vor einigen Monaten angefragt, ob wir nicht Besucherkarten erwerben oder uns in Form eines Pitches möglichen Investoren vorstellen wollten. Eine Eintrittskarte zur next conference kann, abhängig von den besuchten Modulen, allerdings schnell Höhen erreichen, für die man schon eine Weile die Teeschaufel schwingen muss. Angesichts der hochkarätigen Referenten, Aussteller und Besucher durchaus gerechtfertigt, und natürlich eine absolut gute Gelegenheit, auf allmyTea aufmerksam zu machen.

Weil das aber am Besten durch unser Produkt funktioniert, schlug ich vor, statt einer bloßen Teilnahme, die Veranstaltung mit kostenlosem Tee zu sponsorn. Ein recht kühner Vorschlag, angesichts von Catering-Sponsoren wie Coca Cola, Bionade, Beck’s oder Bacardi - doch da man in der Hansestadt mit guten Tee zum Glück auch gut punkten kann, bekamen wir tatsächlich den Zuschlag.

Und ich kann nur sagen - ein großes Lob an die professionelle Organisation: In der größten Hektik wurde ich enorm herzlich empfangen und samt meinem Teeladen direkt vor Kopf des gefühlt zwei Kilometer langen Caterings postiert. Ein sehr angenehmer Platz – und ein kommunikativer dazu: Über 400 Tassen Tee konnte ich in den kommenden zwei Tagen ausschenken, viele interessante Leute kennen lernen und wieder sehen - und meinem Bizeps nebenbei um ca. zwei Zentimeter vergrößern (Dafür sorgte allerdings nur der 200 Meter entfernte Wasserhahn, zu dem ich alle zwei Stunden mit den leeren Samowars traben konnte.).

next09 allmyTea Gäste am Teestand

Für allmyTea war die next09 ein voller Erfolg. Ein besonderes Dankeschön für diese Chance geht an das Team von SinnerSchrader! Wir freuen uns auf 2010, Andi.

„Unser Leben auf den Plantagen war wie ein Märchen.”

26. März 2009

Auf einer indischen Teeplantage aufzuwachsen, stellen sich die meisten von uns wohl wie ein einziges exotisches Abenteuer – zu Recht. Denn zu Uday Shahs Kindheit in Darjeeling und Assam gehörten weiße Villen, Angestellte, Mangobäume und duftende Teelager in der Tat dazu. Nachdem ich den E-Commerceler vor einiger Zeit per Zufall über Xing kennen gelernt habe, hat er sich jetzt spontan zu einem Blog-Interview bereit erklärt und mit uns über sein außergewöhnliches Leben, Lieblingstees, Cricket und die Arbeitsbedingungen auf vielen Plantagen gesprochen.

Teeplantage

Dieses Bild wurde unter der Creative Commons Licence von Ankur P veröffentlicht

Andi: Uday, du hast Deine Kindheit auf Teeplantagen verbracht. Wie und warum hast du dort gelebt?

Uday: Meine Eltern waren in Plantagen in Darjeeling und Assam. Ich und mein Bruder gingen derweil in ein englischsprachiges Internat in Kalkutta und haben unsere Ferien auf den Plantagen verbracht. Da mein Vater Estate Manager bei Liptons war, wurde er oft zu den verschiedenen Estates versetzt, und die Eltern fanden es sinnvoll, dass wir die Schule nicht so oft wechseln sollten. Die Tea Estates waren meistens in abgelegenen Gebieten und waren wie kleinen britischen Enklaven. Dort gab es echt alles, was das Herz begehrte: Ein Clubhouse, Golfplätze, Swimming Pool, große Christmas Partys mit Geschenken für alle Kinder. Wir haben in riesigen Kolonialstil Bungalows mit Angestellten gelebt.

Andi: Wow, und was für Angestellte hattet Ihr?

Uday: Bei uns zu Hause gab es ein Koch, ein Kindermädchen, zwei Diener, Putzmänner, Gärtner und zwei Chauffeure. Jeder hatte eine Uniform je nach Aufgabengebiet. Alles wurde von der Firma bezahlt und zählte zu den Perks.

Andi: Ich selbst bin in einer Reihenhaussiedlung als Sohn eines Beamten im Ruhrgebiet aufgewachsen. Dagegen stell ich mir deine Kindheit wie einen einzigen romantischen Roman vor…

Uday:
Damals war das für mich alles genauso normal, so wie es für Dich in der Reihenhaussiedlung war. Wenn ich heute zurückblicke, kann ich allerdings kaum glauben, was wir damals für ein Leben auf den Plantagen geführt haben. Es ist wie ein Märchen. Meine Eltern denken aber oft und gerne daran zurück.

Andi: Wahrscheinlich hat sich bei dir zu Hause das ganze Leben um Tee gedreht. Hättest du manchmal gerne mit anderen Kids getauscht?

Uday: Nein, eigentlich war es gar nicht so extrem. Mein Vater hat zu Hause seinen Job Job sein lassen. Manchmal wurde er aber auch nachts aus dem Bett geholt, wenn es in der Teeproduktion irgendwelche Notfälle gab. Ansonsten war das Clubhouse jeden Abend ein Treffpunkt für Angestellte ab einem bestimmten Rang. Es gab Live-Musik, Partys und oft Skandale wegen Fremdgehen. Das normale Leben halt ; )…

Andi: Und wie hast du deine Freizeit verbracht?

Uday: Ich habe viel Cricket gespielt und war in der Schulmannschaft als batsman. Rugby war auch mein Sport, außerdem habe ich viel gelesen. Polo habe ich allerdings nie gelernt.

Andi: Durftest du damals eigentlich Kontakt zu den Kindern der Teepflücker haben?

Uday:
Nein, wir durften nicht mit ihnen spielen, obwohl wir es manchmal heimlich doch getan haben. Dann sind wir gemeinsam an Mangobäumen hochgeklettert, um die Früchte zu pflücken. Oder haben uns einfache Spiele mit Murmeln, Kreiseln, Bällen, Stöcken und Altreifen ausgedacht. Heute ist dieses Klassendenken leider immer noch so, was ich persönlich sehr schade finde.

Andi: Gibt es für dich etwas, das du für immer mit dem Leben auf den Plantagen verbinden wirst?

Uday: Ja, wir haben immer im Garten gefrühstückt und zu Mittag gegessen und es uns einfach als Familie gut gehen lassen. Außerdem war Weihnachten sehr spannend. Es kam ein echter Santa Claus ins Clubhouse mit unseren Geschenken. Es wurden dann Namen von jedem Kind aufgerufen und das Geschenk überreicht – und immer das, was man sich gewünscht hatte. Eine wirklich tolle Logistikleistung des Weihnachtsmanns ;-)!

Andi:
Leider ist das nur die eine Seite des Plantagen-Lebens. Der Deutsche Teeverband hat über die Arbeitsbedingungen der Teepflücker gemeldet, dass diese nach wie vor sehr hart seien. Aber gemessen am Durchschnittseinkommen würden die Menschen gut bezahlt und seien gewerkschaftlich organisiert. Was sind Deine Erfahrungen?

Uday: Natürlich sind diese Informationen geschönt. Es gibt gute Vorzeige-Plantagen, aber auch ganz andere Estates mit schlechteren Arbeitsbedingungen. Wenn die Waren einmal bei den Auktionen sind und von den großen Konzernen gemischt wurden (blends), weiß auch keiner mehr, wo der Tee herkam. Fakt ist, dass die Importeure immer noch am meisten daran verdienen – Fair Trade hin oder her. Aber es hat sich vieles im Sinne der Pflücker auch sehr verbessert. Das National Tea Board ist allerdings lediglich ein staatliches Kontrollorgan. Auch hier sind Bestechungen an der Tagesordnung, sonst wären Discounter-Preise einfach nicht möglich.

Andi: Kommen wir zurück zu dir. Was ist denn Dein Lieblingstee?

Uday: Oh, da gibt es mehrere. Am liebsten trinke ich mehrmals am Tag indischen Chai. Oder schwarzen Tee mit gestoßenem Kardamom aufgekocht, dann mit Milch und Zucker verfeinert. Manchmal kommt mir aber auch gerne schwarzer Tee mit Zitronensaft, Zucker und eine Prise Salz in die Tasse.

Andi:
Bei den Briten ist ja die Frage, ob erst der Tee oder die Milch in die Tasse kommt, ein zentrales Streitthema. Zu welchem Lager zählst du – Tif (Tea-in-first) oder Mif (Milk-in-first)?

Uday:
Also ich gehöre eindeutig zu der Tif-Abteilung.

Andi: Und wo ich schon mal einen echten Plantagen-Kenner da habe – hast du einen Insider-Tipp in Sachen Tee für uns?

Uday: Probiert mal den Tee von Gayabari Tea Estates in der nähe von Darjeeling (bei Kurseong). Es gehört einem guten Freund von mir, und er baut einen echten Organic Tea an. Er hat diese Gardens von den Eltern geerbt, 8 Jahre stillgelegt und andere Sachen angebaut, um den Boden von Pestiziden etc. zu bereinigen. Jetzt ist der First Flush wirklich ein Hochgenuss!

Andi: Insgesamt hört sich deine Zeit in Indien nach einem sehr glücklichen Leben an. Was hat Dich nach Deutschland verschlagen?

Uday: Ich kam nach Deutschland zum Studieren. Ich wollte nicht nach Großbritannien oder in die USA wie die anderen, und bin echt froh drum. Außerdem ging es mir wie vielen im Leben: Kaum am anderen Ende der Welt, schon habe ich eine Frau hier kennen gelernt und bin hängen geblieben.

Andi: Du betreibst jetzt unter anderem einen Online-Shop für Lederwaren (www.lederwaren.com). Was fasziniert Dich an diesem Produkt?

Uday: Ich bin während meiner Studienzeit in Deutschland zufällig in diese Branche reingerutscht. Alle Produkte in meinem Shop designe ich selbst und lasse sie in verschiedenen Ländern produzieren, hauptsächlich in Argentinien, wegen der hohen Qualität des Leders. Ich liebe das Material und die Gestaltungsmöglichkeiten. Jede Kollektion ist eine neue Herausforderung. Alles fließt und entwickelt sich weiter, das ist toll! Und ich bin mein eigener Chef, so wie du.

Andi: Ich wünsch dir auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg und vielen Dank für das Interview!

Anmerkung der Redaktion: Uday wird versuchen, noch ein paar alte Bilder aus seiner Schulzeit zu finden, die wir dann an dieser Stelle zeigen können.

Chinesische Teekultur

26. Februar 2009

Chinesische Teekultur

China

 

Nachdem wir auf unserer letzten Teekultour Japan vorgestellt haben, gehen wir dieses Mal noch einen Schritt zurück und stellen euch die älteste Teekultur der Welt vor: die chinesische. Bereits seit über 2000 Jahren prägt sie die Generationen – und wurde schließlich von Japan übernommen und verfeinert.

Doch die Geschichte des Landes ging an der Tradition des Teetrinkens nicht spurlos vorüber: Nach der massiven Unterdrückung der öffentlichen Teekultur während der Kulturrevolution und der Schließung vieler Teehäuser ist sie heute nur noch im Süden und Westen Chinas und auf Taiwan wirklich verbreitet. Das Teetrinken hat sich jedoch bis heute unverändert in den Familien erhalten, wobei die meisten Chinesen ausschließlich ungesüßten grünen Tee trinken.

Die drei Schulen der Teekunst

China ist das Mutterland des Teeanbaus und erhob bereits im Jahr 221 v. Chr. eine Teesteuer. Zwar wurde die chinesische Teezeremonie nie so stark verfeinert wie in Japan, dafür ist sie stärker in der gesamten Bevölkerung verwurzelt. Unterschieden werden drei historische Schulen der Teekunst: In der Tang-Phase wurde der Tee zusammen mit dem Wasser aufgekocht, bis das Wasser die richtige Färbung annahm. Da diesem Tee eine Prise Salz zugefügt wurde, heißt diese Methode auch „Schule des gesalzenen Pulvertees“. Während der Song-Dynastie wurde die Teekunst verfeinert, das Teepulver nun mit heißem Wasser aufgegossen und mit einem Bambusbesen schaumig geschlagen – daraus entstand die „Schule der geschäumten Jade“. Die Kunst der Teemeister bestand darin, dass der Schaum so lange wie möglich erhalten blieb. In der Ming-Phase wurden dann ganze Teeblätter (Oolong-Tee) verwendet und die Zeremonie Gong Fu Cha oder Kung Fu Cha entstand. Sie heißt auch die „Schule des duftenden Blattes“.

Die „Schule des duftenden Blattes“

Für die heutige Teezeremonie Gong Fu Cha reinigt der Teemeister zunächst die Teeschalen und die Kanne mit heißem Wasser. Dann werden die Teeblätter in die Kanne gegeben und mit heißem Wasser übergossen. Dieser erste Aufguss öffnet die Blätter und mildert die Bitterkeit der späteren Aufgüsse – er wird sofort in die Schälchen abgegossen und nicht getrunken. Er heißt „Aufguss des guten Geruchs”. Der Meister füllt das Kännchen ein zweites mal mit Wasser, lässt den Tee etwa 10 bis 30 Sekunden ziehen und gießt den Aufguss dann schichtweise in die Teeschalen. So erhält jeder Gast die gleiche Aufgussqualität. Daher der Name „Aufguss des guten Geschmacks”. Diese Aufgüsse werden mit demselben Tee mehrfach wiederholt, bei sehr guter Teequalität bis zu 15 Mal. Dabei lässt man den Tee jeweils zehn Sekunden länger ziehen als zuvor. Jeder Aufguss schmeckt anders. Da die Teeblätter dabei unmittelbar nach einem Aufguss nicht weiter wirken sollen, wird der Tee meistens in eine zweite Kanne gegossen und aus dieser eingeschenkt. In einer verfeinerten Variante wird er sogar zunächst in Duftbecher gegossen und von diesen in die Trinkschalen.

Doch auch wer kein Teemeister ist – in China serviert jeder seinen Gästen Tee als Zeichen der Wertschätzung. Diese Geste existiert bis heute auch noch innerhalb der Familien. Die jüngere Generation bietet der älteren Tee an, um ihre Ehrerbietung zu zeigen. Die Fähigkeit, guten Tee zuzubereiten, war früher auch ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl künftiger Schwiegertöchter.

Tassen, die man nicht alle im Schrank hat

2. Februar 2009

Wir finden, perfekter Teegenuss braucht auch die richtige Tasse. Was beim Tassendesign so alles an Kuriosiäten herauskommt, zeigen die Jungs von toxel.com auf ihrem Design-Blog. Hier eine Auswahl witziger Teetassen:

Die Pessimistentasse, stets nur halb voll

Die Dunk Mug mit integriertem Keksfach

Dunk Mug

Tea Bag Coffin -> der Sarg für den Teebeutel (irgendwie passend, denn sind Vertreter des losen Tees ;-))

Den ganzen Artikel mit den übrigen Tassen, die man garantiert nicht alle im Schrank hat, findet ihr hier. Andi

Zurück aus der Halbzeitpause!

2. Januar 2009

Zum neuen Jahr das wichtigste vorab: Euch allen von Herzen vielen Dank für die Unterstützung in den vergangenen, genialen, spannenden sechs Monate! Die Startphase ist geschafft, wir waren es nach Weihnachten auch kurzfristig – und jetzt sind wir mit frischer Kraft wieder am Start.

Besonders in den letzten sechs Wochen haben wir so eine ungefähre Ahnung davon gekriegt, was beim Weihnachtsmann jährlich abgehen muss: Geschenke mischen, Päckchen schnüren, Briefe beantworten (na gut, waren dann doch eher E-Mails), DHL-Schlitten auf die Reise schicken, und und und…

Weihnachtsgeschäft

Wir hoffen, von „Oma Gerdis Weihnachts-Power“ bis zu „Anjas Anti-Antventsstress-Tee“ sind alle Bestellungen noch rechtzeitig unterm Baum gelandet – leider war bei der Post dann auch irgendwann mal Annahmestopp. Aber ab sofort wird sich unsere Lieblings-Schalterdame mit Sicherheit wieder mehr freuen, uns zu sehen. Wir wünschen ihr und euch auf jeden Fall ein Spitzen-Jahr 2009.

Und wem noch ein guter Vorsatz fehlt: Mehr Tee trinken kann nie schaden ;-). Andi