Abwarten bis wir Tee trinken…

Liebe Leute, ein weiser Chinese hat im Jahr 5.000 v. Chr. den Satz geprägt: „Wenn man nix zu sagen hat – einfach mal Klappe halten!“ Da wir unseren großen Meistern natürlich in allem folgen, haben wir uns auch diese Lehre in den vergangenen Tagen zu Herzen genommen und in Sachen Blogeinträge einfach mal Stillschweigen bewahrt. Denn es ist nun mal leider wie es ist: Vor dem Marktgang kommt in Deutschland der Behördengang – und der ist alles andere als erwähnens- und lesenswert. Handelsregister, Amtsgericht, Förderanträge, Banktermine, nicht gerade der Stoff für wilden Blog´n Roll… Aber natürlich nötig, und jedes Formular bringt uns dem Start von allmyTea einen Schritt näher. Damit Ihr uns aber in der Zwischenzeit nicht völlig abschreibt, dachten wir uns, wir schreiben trotzdem mal wieder was auf - ein paar Kuriositäten und Bildungslücken aus der Welt des Tees:

  • Vielfach wird behauptet, dass in Tibet am liebsten Tee mit ranziger Butter getrunken wird. Das ist nur zum Teil richtig. Denn erstens hat man sich unter Butter in Tibet etwas ganz anderes vorzustellen als das was in Europa unter Butter verstanden wird. Die Butter in Tibet wird aus Yakmilch hergestellt, eine Milch, die sehr süß ist. Zweitens wartet man nicht, bis die Butter ranzig ist – sondern auf mehrwöchigen Reisen bleibt es einfach nicht aus, und der traditionsbewusste Teeliebhaber hat halt keine Wahl.
  • Was meint Ihr, wie viel Tee jeder Engländer im Schnitt täglich trinkt? Eine gute Nachricht für allmyTea: durchschnittlich vier (!!) Tassen Tee pro Tag.
  • “Flugtee” ist keine Gefahr für Heuschnupfengeplagte! Sondern ein First-Flush-Darjeeling, der aus der ersten Pflückung stammt. Direkt nach der Ernte wird der Tee per Luftweg aus Indien in das jeweilige Importland überführt. Dieser Flugtee zeichnet sich durch seine besondere Frische und sein feines Aroma aus.
  • Wie wurde Tee überhaupt entdeckt? Eine Legende besagt, dass 5.000 v. Chr. der Kaiser von China durch Zufall den ersten Tee zubereitete, als er – eine Tasse mit heißem Wasser in seinen Händen – einen Spaziergang in seinem Garten machte. Dort wehten ihm einige Blätter von der Pflanze Camellia Sinensis in das Wasser, das sich gold-gelb verfärbte. Ein wunderbarer Duft stieg ihm in die Nase, und er trank den ersten Schluck Tee. Seinen Gästen bot er das geheimnisvolle „Getränk“ an, das bald großen Anklang fand.
  • Tee ist bis heute das beliebteste Getränk der Welt - nach Wasser - geblieben. Die legendäre Entdeckung des Kaisers von China wurde somit ein bahnbrechender Erfolg, denn pro Jahr werden rund 3,5 Millionen Tonnen Tee produziert.

Noch einen sonnigen Tag, Andi

2 Reaktionen zu “Abwarten bis wir Tee trinken…”

  1. Nadji

    Hey,

    super witzig ;-) gibt es in einer Teefabrik eigentlich Kaffeepausen :-P ?

    Lieben Gruß und weiter so!
    Nadji

  2. Andi

    Hallo Nadji,

    warum nicht aus Tee Kaffee machen? Dazu gibt man sehr feinen Rooibos-Tee in eine klassische Espresso-Maschine und erhält “roten Espresso”, sogar mit Crema.

    Check das mal:
    http://www.always-inspiring-more.com/red-espresso.26.0.html?&backPid=7&L=1

    Gruß,
    Andi

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